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Donnerstag, Dezember 18, 2008

Kürbis für's Baby


Der Kochfrosch stellt die Frage, ob es jetzt noch Kürbis gibt.
Ich würde sagen jein. Hokkaidos sehe ich noch viele auf dem Viktualienmarkt, aber die Butternut-Kürbisse werden rar. Genauso wie Kathi lieben meine Babies die Butternut-Kürbisse. Vor zwei Wochen gab's diese milde Sorte zum letzten Mal im Angebot in der Ökokiste. Irgendwo habe ich gelesen, dass man die Butternuts nicht länger als zwei drei Monate nach der Ernte im Oktober einlagern kann.
Weil meine Babies den Hokkaido-Brei verschmäht haben, habe ich mich schlau gemacht und erfahren, dass in Südafrika Babies oft mit Butternut-Kürbis gefüttert werden.
Dafür kocht man einen ganzen Kürbis ca. 40 Minuten im Wasser, schneidet ihn auf und verfüttert den Brei. Bei mir sah das ganze dann so aus:
Sieht hübsch aus, doch am Ende habe ich den Brei selbst ausgelöffelt, mit etwas Wasser cremig gerührt und Rapsöl dazugegeben, damit auch wirklich alle Vitamine bei den Babies ankommen.

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Taufe mit Babyfläschchen - Kuchen


Am vergangenen Wochenende wurde im Hause Dolce Taufe gefeiert. Sechs Monate sind meine Babies jetzt schon alt und dass sie bei ihrer Geburt kleine, zarte Frühchen waren, ist ihnen jetzt überhaupt nicht mehr anzusehen. Sie sind inzwischen kräftig und haben den Trubel bei der Taufe ganz gut überstanden.
Zur Familienfeier gab's am Nachmittag ein Kuchenbuffet. Ich wollte unbedingt ein Babyfläschchen backen und habe mir dafür extra eine Rehrückenform zugelegt. Ein tolles, schokoladiges Rezept habe ich bei Ilka von RezkonvSuite gefunden und von der Homepage von Dr. Oetker habe ich die Idee für das Baby-Fläschchen.

Viele fleissige Hände haben dazu beigetragen, dass die Taufe ein wunderschönes Fest wurde. Für das Kuchenbuffet hat die schwäbische Großmutter einen vorzüglichen Zwetschgenkuchen gebacken, die Großmutter vom Ammersee hat einen Mohn-Streuselkuchen beigesteuert, Taufpatin Brigitte hat einen köstlichen Schneewittchenkuchen mitgebracht, Nougattorte und Eierlikör-Gugelhupf sind von mir und das Prachtstück lieferte meine Tante Bärbel: eine fantastische Buttercremetorte, sehr hübsch verziert und der absolute Renner auf dem Kuchenbuffet.

Freitag, September 12, 2008

Meine erste Gemüsekiste!


Jetzt ist es endlich soweit, auch ich habe meine erste Gemüsekiste ins Haus geliefert bekommen. Foodfreak gewährt uns allwöchentlich einen Einblick in ihre Gemüsekiste, die eine Art Überraschungskiste ist und jede Woche vom Lieferanten neu zusammengestellt wird. Woche für Woche verfolge ich, welch schönes Gemüse darin ist. Eine tolle, abwechslungsreiche Sache, aber für mich derzeit nicht optimal, da ich nur wenig Zeit zum Kochen habe. Mit der Gemüsekiste, die ich von nun an wöchentlich selbst online bestücke, sollen in erster Linie die Babies versorgt werden.
Deshalb finden sich in meiner Kiste vorrangig Pastinaken, Kartoffeln und Möhren. Auch ihr erster Blumenkohl ist drin, mal schaun wie das neue Gemüse den Kleinen schmeckt. Für uns gibt's Frischmilch, Batavia-Salat, eine Zitrone zum Backen und ein Familienbrot von der Fritz Mühlenbäckerei.

Dienstag, Juli 29, 2008

Appenzeller Brotauflauf


Red, white or Swiss? Swiss! Zorra feiert im Kochtopf den schweizerischen Nationalfeiertag und viele haben sich schon in tollen rot-weiß Kombinationen ausprobiert.
Bei mir wurde es eher ein Arme-Leute-Essen, ein einfacher Brotauflauf aus dem Kanton Appenzell, der mit Brotresten und wenigen Zutaten auskommt. Allerdings würde ich ihn - wenn ich ihn nochmal machen würde - eventuell mit weiteren Gewürzen und Zutaten wie Zwiebeln und Speckwürfeln aufpeppen.
Hier geht's zum Rezept.
Swiss National Day - Red, white or Swiss

Freitag, September 21, 2007

Limoncello selbstgemacht


Schon vor unserem Italien-Urlaub hatte ich mir fest vorgenommen, vor Ort selbst Limoncello anzusetzen. In vielen Rezepten steht, dass man dafür am besten Zitronen mit grüner Schale nimmt, doch die habe ich leider nicht gefunden. Dafür gab's im Supermarkt diese imposanten sizilianischen Zitronen. Zum Größen-Vergleich habe ich eine "normale" Zitrone daneben gelegt.

Die großen Zitronen haben eine ziemlich feste Schale und ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich diese Schale vorsichtig abgetrennt hatte. Denn auf gar keinen Fall darf das weiße Fleisch daran haften, weil es den Limoncello bitter machen würde.

Die Schalen der vier Zitronen habe ich dann mit einem Liter 96%igen Alkohol angesetzt und noch ein Zitronenblatt beigegeben. Schon kurze Zeit später färbte sich der Alkohol zitronengelb und die Schalen wurden richtig weiß. Nach zehn Tagen habe ich den angesetzten Limoncello gefiltert, mit einem Sirup aus einem Liter Wasser und 700g Zucker vermischt und wieder zum Reifen ins Dunkle gestellt. Während der Likör kurz nach dem Filtern noch etwas "unrund" schmeckte, ist er jetzt sehr fruchtig und fein.
Hier noch ein Landschaftsbild aus den Marken, ein Blick auf Acquaviva Picena, aufgenommen von der Terrasse unserer Ferienwohnung aus.

Mittwoch, Mai 30, 2007

My Surprise Parcel from the EBBP#7 arrived!


My surprise parcel from the EBBP#7 organized by Johanna arrived at my house. Sara from The Kitchen Pantry sent me this wonderful parcel from Milano in Italy. Thank you so much for this wonderful and generous variety and for your nice letter!
And I saw on the parcel that you spent a fortune for the post delivery...
Sara packed her favourite childhood sweets in the parcel. And I have to admit: I like them all :-)

She also sent me two homemade goodies: orange-apple jam and pear jam, so yummie!
Sara has a very beautfiful handscript and wrote me a nice letter in which she described all the things in the parcel. Something I never saw before is this sugo:
This sugo is made from tomatoes and cuttlefish ink, I'm really very curious to taste it and thank you for this fine pasta noodles - trofie and these ricciole. We love eating pasta at home. Sara works for the Italian food brand San Lorenzo as a Country blogger for England.

Sonntag, Mai 27, 2007

Euro-Blogging By Post #7 - Childhood Sweets

Thank you Johanna for organizing Euro-Blogging By Post #7. This time it's all about Childhood Sweets and I have to admit that it was so much fun looking for the sweets of my childhood. I found out that most of them are still in the shelves of the stores, sometimes the wrapping has changed a little bit. Here some of the treasures I found and sent:


Sweet coloured rice pops


Thirty years ago when all the fine chocolate brands weren't founded or unkown, the Merci chocolate was something special. My grandmother had always some Merci in her cupboard.


Sizzling sweet and sour powder with the taste of woodruff and chewy cherry candy stripes


I was so happy that I found "Pez". It's a toy which you can fill with candies. You open the top of this toy, you fill in the candies and you can serve the sweets one by one...soon they are empty so I added a refill package.


Chocolate cigarettes - wow ... we were so cool at the age of five when we were "smoking" our chocolate cigarettes ;-)

and, of course, Smarties


Unforgettable, these candy bracelets

My Childhood Sweets package is on its way and goes from Munich to ... a city north of Munich ;-) , sorry, that's all I can tell by now.


Donnerstag, Mai 10, 2007

Überraschungspaket!

Heute kam bei mir der Paketbote vorbei und brachte mir ein Überraschungspaket. Ich hatte schon total vergessen, dass ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht hatte. Denn mal ganz ehrlich - wie oft führt die Teilnahme an einem Gewinn-Spiel zu einem Gewinn?
Das Päckchen hatte einen Rosenmehl-Aufkleber und dann dämmerte mir, dass ich ja schon öfters bei dem Gewinnspiel auf der Homepage von Rosenmehl mitgemacht hatte und jetzt tatsächlich ein Gewinnpackerl in Händen hielt.
Und das war drin:


Monsieur Dolce hat inzwischen das Pasta machen für sich entdeckt und probiert immer neue Variationen aus. Er bekommt die Schürze und gleich das Päckchen doppelgriffiges Mehl als Nachschub für seine Pasta-Produktion. Ein äußerst uneigennütziges Geschenk von mir ;-)

Freitag, März 23, 2007

Schon gesehen? Beruf: Gourmet-Bloggerin

Bei Spiegel Online ist ein sehr interessanter Beitrag über Foodblogger veröffentlicht worden.
Im Artikel ist die Rede von Orangette, Chocolate and Zucchini und Delicious Days. Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, März 17, 2007

St. Patrick's Day in München


Eigentlich ist ja heute St. Patrick's Day, doch die Iren, die in München zuhause sind, haben schon am vergangenen Wochenende diesen Tag gefeiert.
Das Timing für's Wetter hätte nicht besser sein können, denn heute ist es längst nicht so schön wie letzten Sonntag.
Für den Umzug war am Nachmittag die Leopoldstraße von der Münchner Freiheit bis hin zum Odeonsplatz gesperrt. Und was auch gefeiert wird, die Münchner sind immer froh mitfeiern zu dürfen. Die waschechten Iren waren bestimmt in der Minderheit, doch die Straßen waren voll. Hier sind ein paar Eindrücke von diesem Tag:











Montag, März 05, 2007

Himmel über München



Vor einer Stunde aufgenommen: der Abendrot-Himmel über München-Schwabing.

Freitag, Februar 09, 2007

Mein Kitchen Gadget des Jahres 2007


Endlich ist sie da und strahlt mich rot an - meine Kitchenaid!
Lange habe ich hin und her überlegt, aber am Ende hat doch der Klassiker das Rennen gemacht. Und sie musste für mich unbedingt in rot sein. Gleich dazu habe ich mir den Nudelaufsatz gegönnt und freue mich schon, selbst Ravioli, Maultaschen, Tagliatelle etc. zu machen.
Doch zuallererst gibt's ein Brioche!

Und da ist noch etwas über was ich mich freue, obwohl es für diese Jahreszeit doch ungewöhnlich ist: ein Stiefmütterchen. Sieht aus, als hätte es sich auf meinen Balkon verirrt.
Die Temperaturen der kommenden Tage (9-12 Grad) werden dem Blümchen nichts anhaben und ich werde mich weiterhin daran erfreuen dürfen!


Sonntag, Dezember 31, 2006

Jelly Shots für die Silvester-Party


Tim Mälzer hat sie bei "Schmeckt nicht gibt's nicht" zubereitet und ich habe sie das erste Mal auf einer Sommerparty probiert: die Jelly Shots. Mir gefiel die Idee sehr gut und deshalb werde ich diese kleinen "Gelatine-Schüsse" heute als Mitbringsel zu einer Silvesterparty bei Freunden mitnehmen (danke Evi für die liebe Einladung!). Die Zubereitung ist nicht weiter schwierig - bedenkt man den Aha-Effekt der Menschen, die dann diesen wabbeligen Aperitif löffeln. Eigentlich wär's auch ein prima Dessert, zumal es bei der Party in Haidhausen ein deftiges Käsefondue gibt. Bei der Zubereitung der Götterspeise nimmt man als Flüssigkeit halb Wasser, halb Wodka. Den Vorschlag, ich könnte doch das Wasser weglassen und nur Wodka nehmen, fand Monsieur Dolce nicht so gut. Nicht dass wir Gefahr laufen, Mitternacht nicht zu erleben...

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

Titel: Jelly Shots
Kategorien: Party, Alkohol, Aperitif
Menge: 16 Schnapsgläschen

1 Pack. Götterspeise (rot, gelb oder grün)
1/4 Ltr. Wodka
1/4 Ltr. Wasser
100g Zucker
1 Dose Litchis
Plastik-Schnapsgläschen, wenn es ein Mitbringsel
-- sein soll

============================ QUELLE ============================
nach Tim Mälzer, Schmeckt nicht gibt's nicht, Vox
-- Erfasst *RK* 31.12.2006 von
-- Claudia

Einen Beutel aus der Packung Götterspeise nehmen (für 500ml Flüssigkeit).
Bei der Zubereitung nach Packungsbeilage vorgehen, den
Flüssigkeitsanteil jedoch zur Hälfte durch Wodka ersetzen. Die Litschis in einem Sieb abtropfen lassen und in die Plastik-Schnapsgläschen geben.
Götterspeise darauf giessen und dann im Kühlschrank festwerden
lassen, wieder die Packungsbeilage beachten. Ein Dose Litchis reicht für zwei Portionen Jelly Shots.
Das Originalrezept verwendet Götterspeise, die man kalt anrührt. Ich habe jedoch eine zum Erhitzen verwendet.

=====

Sonntag, Oktober 01, 2006

Kochbuch - Lesung mit dem Herdeflüsterer


"Was wird bei einer Kochbuch-Lesung eigentlich vorgelesen? Rezepte?" fragte mich eine Kollegin als ich ihr von meiner Feierabend-Planung erzählte.
So richtig wusste ich es selbst nicht, denn es war meine allererste Kochbuch-Lesung.
Das Beste daran: auch für den Autor war es seine erste Lesung.
Sebastian Dickhaut, der sich selbst das T-Shirt mit der Aufschrift "Herdeflüsterer" übergestreift hatte, ist vielen von den Basics-Kochbüchern oder von seinem Blog
rettet-das-mittagessen bekannt.

Ich war schon neugierig auf diesen Bestseller-Kochbuchautor und war überrascht, als dann ein jungenhaft wirkender 42jähriger mit hessischem Dialekt temperamentvoll über seine "Küsche" sprach.
Flankiert wurde der Herdeflüsterer von einem Hamburger Radiomoderator, der seine Sache als Comoderator ziemlich gut machte. Also, es wurden auch Rezepte vorgelesen. Aber es wurde ebenso gesprochen über erlebte Küchenabenteuer in aller Welt, Produkte, Küchentipps- und Kniffe und der Autor erzählte, wie er eigentlich den Weg in die Küche gefunden hat. Die Zuhörer durften Küchenfragen stellen und wurden mit Kräuter-Butterbroten und eingelegtem Trockenobst mit Sahne "angefüttert".

Alles in allem war es ein wunderbarer Abend. Denn was machen Hobbyköche am liebsten, wenn sie nicht in der Küche brutzeln oder einkaufen ? Ja genau, über's Essen reden, am allerliebsten natürlich mit anderen Kochbegeisterten und schön, wenn einer soviel "Küschen"-Erfahrung mitbringt wie der Herdeflüsterer.